Heftige Wasserstoff-Reaktion im Trinkwasserwirbler – bitte nicht nachmachen! (Karl Heinz Asenbaum)

Karl Heinz Asenbaum · Kanal Aquacentrum · 12:57 · 01.11.2018

Hinweis: Dieser Beitrag gibt einen Vortrag/ein Interview von Karl Heinz Asenbaum wieder. Er dient der Information, ersetzt keine ärztliche Beratung und sichert keine gesundheitlichen Wirkungen zu.

In diesem Experiment geht Karl Heinz Asenbaum der Frage nach, ob sich Wasserstoff mithilfe eines Trinkwasserwirblers besser im Wasser lösen lässt. Statt eines Boosters nutzt er eine heftig reagierende Magnesium-Mischung, leitet das entstehende Gas in eine Wirblerflasche und misst nach zehn Minuten den Wasserstoffgehalt. Der Beitrag ist als technischer Versuch mit ausdrücklichem Sicherheitshinweis angelegt.

Das Wichtigste in Kürze

Versuchsaufbau und Beobachtungen

Asenbaum beschreibt den Aufbau Schritt für Schritt: Das durch die Magnesium-Reaktion entstehende Wasserstoffgas wird in eine Wirblerflasche (Produktname „Twister") geleitet, über dem Wasser baut sich eine Wasserstoff-Atmosphäre auf. Der batteriebetriebene Wirbler zieht die großen Gasblasen nach unten und zerteilt sie. Auffällig sei, dass der Wirbel im Verlauf kräftiger wirke — möglicherweise durch den steigenden Innendruck, der über ein Überdruckventil sichtbar entweiche. Eine Gummidichtung halte dem Druck nicht vollständig stand, was Asenbaum offen kommentiert.

Messung und Einordnung

Nach zehn Minuten misst Asenbaum den Wasserstoffgehalt mit einem Tropfentest. Während sich die ersten Tropfen sofort entfärben, zählt er bis zum elften Tropfen — was einem Ergebnis von rund 1,1 ppm entspricht. Er ordnet dies als bemerkenswert ein, da theoretisch eine Sättigungsgrenze von etwa 1,6 ppm in reiner Wasserstoff-Atmosphäre zu erwarten sei. Sein Schluss: Die Kombination aus Begasung und Verwirbelung bringe deutlich mehr als reines Einperlen und sei einen weiteren, sorgfältig kontrollierten Versuch wert. Die genannten Werte sind die im Video dokumentierten Messangaben.

„Theorie ist ja bekanntlich immer grau — es müsste funktionieren, aber man weiß es erst nachher, wenn man es gemessen hat."

Karl Heinz Asenbaum

▶ Auf YouTube ansehen (Kanal Aquacentrum)

Weiterführend