Hydrogen Medicine Summit – Bericht vom MHI H2 Summit 2024 (Karl Heinz Asenbaum)
Karl Heinz Asenbaum · Kanal Aquacentrum · 1:13:43 · 10.09.2024
Karl Heinz Asenbaum berichtet aus den bayerischen Bergen über den vom Molecular Hydrogen Institute (MHI) in den USA organisierten Hydrogen Medicine Summit 2024 und gibt einen Überblick über den Stand der Forschung zu molekularem Wasserstoff (H2) als therapeutischem Gas sowie über die vorgestellten Referenten und Studien.
Das Wichtigste in Kürze
- Gegenstand ist ausdrücklich molekularer Wasserstoff H2 – nicht H, H+ oder H-.
- Asenbaum verweist auf nach eigener Angabe über 200 Studien am Menschen und über 3000 begutachtete Artikel zu mehr als 200 Krankheitsmodellen.
- Historischer Rückblick: Bereits 1793 entwickelte James Watt mit dem Lungenarzt Dr. Thomas Beddoes erste Inhalationsapparate für „fictitious airs“; erster namentlich bekannter Patient war ein Mr. Shepard (Asthma).
- Damals wurde Wasserstoff durch Auflösen von Zink oder Eisen in Schwefelsäure gewonnen; heute erfolgt die Erzeugung wohnzimmertauglich über PEM-Membranelektrolyse.
- Vorgestellt werden u. a. Forschungsthemen zur Anwendung wasserstoffreichen Wassers bei der Lebensmittelverarbeitung sowie bei der Extraktion von Phenolen, Flavonoiden, Anthocyanen und Antioxidantien.
- Asenbaum erläutert eine doppelblinde, placebokontrollierte Studie von Prof. Suzuki an Patienten nach Herzstillstand, die wegen der Corona-Umstände vorzeitig (mit 72 Teilnehmern) beendet wurde.
- Im Vortrag wird zur Registrierung für den Summit verwiesen (QR-Code und Internetadresse).
Inhaltlicher Überblick
Der Vortrag rahmt den MHI-Summit als bedeutendes Ereignis der Forschung zu molekularem Wasserstoff. Asenbaum betont, dass H2 als eigenständiges therapeutisches Gas betrachtet wird, und stellt die einzelnen Referenten und ihre Themen nacheinander vor.
Asenbaum erläutert dabei Studienlage und historischen Hintergrund. Die im Vortrag genannten Zahlen (Studien, Artikel, Krankheitsmodelle) sowie die referierten Studienergebnisse werden hier als seine Darstellung des Forschungsstands wiedergegeben.
Wasserstoffreiches Wasser jenseits der Medizin
Ein Teil des Vortrags geht über medizinische Fragen hinaus: Asenbaum berichtet über vorgestellte Arbeiten, wonach wasserstoffreiches Wasser die Extraktion verschiedener Pflanzeninhaltsstoffe – etwa phenolische Substanzen, Flavonoide, Anthocyane, organische Säuren und Antioxidantien – verbessern könne. Die Extraktion sei bei 35 °C günstiger als bei 25 °C gewesen.
Es geht hier um molekularen Wasserstoff H2 als neues therapeutisches Gas – ein Thema, dessen Geschichte bis ins Jahr 1793 zurückreicht.
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