Update 2023: Wasserstoff inhalieren & trinken (Karl Heinz Asenbaum & Yasin Akgün)
Karl Heinz Asenbaum · Kanal Aquacentrum · 15:58 · 09.06.2023
In diesem Update aus dem Jahr 2023 sprechen Karl Heinz Asenbaum und Yasin Akgün über Wasserstoff in Wasser und Luft. Sie erläutern die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Elektrolyse, ordnen die Geschichte der Wasserstoff-Inhalation historisch ein und stellen verschiedene Verfahren der Trinkwasseraufbereitung gegenüber — von Wasserionisierern bis zur Umkehrosmose mit Nachmineralisierung. Gesundheitsbezogene Aussagen werden dabei als Forschungs- und Erfahrungskontext dargestellt.
Das Wichtigste in Kürze
- Wasser ist nach Asenbaums Darstellung aus zwei Gasen zusammengesetzt; durch Elektrolyse oder keramische Mikroelektrolyse lässt sich Wasserstoff wieder als H₂-Gas freisetzen.
- Schon weniger als 2 Volt genügen laut Asenbaum, um Wasser zu spalten und Wasserstoff für die Anreicherung im Trinkwasser verfügbar zu machen.
- Asenbaum verweist auf den starken Anstieg der Wasserstoff-Forschung seit der viel zitierten Veröffentlichung in Nature Medicine (Forschung um 2007) — als Forschungskontext, nicht als Wirkungsnachweis.
- Historisch sei die Inhalation einer der ersten Anwendungsgedanken gewesen; geschildert werden frühe Versuche eines englischen Lungenarztes und die Zusammenarbeit mit James Watt.
- Eine internationale Kommission hat laut Asenbaum 0,5 mg/l als Untergrenze und rund 3 mg pro Tag als häufig genanntes Maß angeführt; höhere Mengen würden überwiegend wieder ausgeschieden.
- Wasserionisierer erreichen im Dauerbetrieb meist nur geringe Wasserstoffwerte; höhere Konzentrationen erfordern hohe pH-Werte und führen zu Verkalkung.
- Für kalkreiches Wasser wird Umkehrosmose mit anschließender Nachmineralisierung beschrieben; eine spezielle Patrone soll dabei Mineralien, Wasserstoff und einen basischen pH-Wert kombinieren.
Grundlagen und historischer Kontext
Asenbaum beschreibt Wasser als gebundenen Wasserstoff, der sich durch Elektrolyse oder durch keramische Steine, die eine Mikroelektrolyse durchführen, wieder als Gas lösen lasse. Diesen gelösten Wasserstoff könne man dem Trinkwasser zusetzen. Zum geschichtlichen Hintergrund verweist er auf die Entdeckung des Wasserstoffs durch Henry Cavendish (1766) und auf die spätere „pneumatische Medizin", in deren Rahmen ein englischer Arzt Wasserstoff für Lungenpatienten einsetzte. Diese Schilderungen sind historische und erläuternde Aussagen Asenbaums; sie beschreiben einen Forschungs- und Erfahrungskontext und stellen keine gesicherte gesundheitliche Wirkung dar.
Verfahren der Trinkwasseraufbereitung
Im zweiten Teil vergleicht Asenbaum verschiedene Wege, Wasserstoff ins Trinkwasser zu bringen. Wasserionisierer könnten zwar kurzfristig hohe Werte erreichen, im Dauerbetrieb aber verkalken; trinkbares Wasser liege geschmacklich bei einem pH-Wert von etwa 9 bis 9,5. Als Alternative für kalkreiches Wasser beschreibt er die Umkehrosmose, deren reines Wasser vor dem Trinken nachmineralisiert werden sollte. Eine spezielle Mineralpatrone solle dabei Mineralien, gelösten Wasserstoff und einen basischen pH-Wert (etwa pH 9 und höher) verbinden. Er weist darauf hin, dass nicht jede angebotene Nachmineralisierung gleich wirksam sei.
„Wir können in das Wasser, wo schon Wasserstoff drin ist, aber halbtot, lebendigen Wasserstoff als H₂-Gas hineintun — und dadurch machen wir das Wasser besser."
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