Wann und wie viel Wasser trinken? (Uwe Karstädt & Karl Heinz Asenbaum)
Karl Heinz Asenbaum · Kanal Aquacentrum · 13:23 · 02.04.2015
Karl Heinz Asenbaum spricht mit dem Heilpraktiker Uwe Karstädt über das Trinken von basischem, ionisiertem Wasser. Im Mittelpunkt stehen Fragen rund um Menge und Zeitpunkt, das Verhältnis von Trinken und Magensäure sowie die Rolle von Salz. Die gesundheitsbezogenen Einschätzungen stammen von Uwe Karstädt und sind als dessen persönliche Erfahrung und Meinung wiedergegeben.
Das Wichtigste in Kürze
- Beide Gesprächspartner beschreiben sich als langjährige Trinker von ionisiertem, basischem Wasser (etwa seit 2006/2007).
- Karstädt empfiehlt aus seiner Erfahrung, eher zwischen den Mahlzeiten oder etwa 15–20 Minuten vor dem Essen zu trinken statt direkt zur Mahlzeit.
- Begründung Karstädts: Größere Trinkmengen direkt zum Essen könnten die Magensäure verdünnen — besonders bei Menschen mit ohnehin geringer Magensäureproduktion.
- Als Größenordnung nennt Karstädt: Jüngere Menschen produzierten deutlich mehr Magensäure pro Stunde als ältere; im Alter nehme die Produktion spürbar ab (Angaben als seine Schilderung).
- Asenbaum erläutert die Chemie der Magensäure: Salzsäure entsteht aus Natriumchlorid; das Chlorid geht in die Magensäure, das Bikarbonat wirkt als basischer Puffer im Blut.
- Karstädt unterscheidet zwischen reinem Natriumchlorid und vollmineralischem Salz (z. B. gutes Stein- oder Meersalz) und ordnet Letzteres als Nahrungsmittel ein.
- Eine Prise Salz im Wasser könne dabei helfen, dass Flüssigkeit besser im Körper gehalten werde — wiedergegeben als Erfahrungswissen, u. a. mit Bezug auf den Arzt Batmanghelidj.
Trinken, Zeitpunkt und Magensäure
Karstädt schildert seine persönliche Routine — morgens zwei Gläser — und seinen Grundsatz, Getränke eher nicht in größeren Mengen direkt zur Mahlzeit zu nehmen. Bei stark gebratenen, eiweißreichen Speisen, für deren Verdauung viel Magensäure und Pepsin nötig sei, rät er besonders davon ab, die Magensäure durch große Trinkmengen zu verdünnen. Asenbaum ergänzt die chemische Einordnung: Die Salzsäure des Magens (mit einem niedrigen pH-Wert) entstehe aus Kochsalz, wobei im Blut zugleich basisches Bikarbonat gebildet werde. Diese gesundheitsbezogenen Einschätzungen sind die Erfahrung und Meinung des Heilpraktikers und keine gesicherten medizinischen Aussagen.
Die Rolle von Salz und Wasser
Ein zweiter Schwerpunkt ist Salz. Karstädt unterscheidet zwischen industriell aufbereitetem Natriumchlorid und vollmineralischem Salz wie gutem Stein- oder Meersalz, das weitere Mineralien enthalte. Eine kleine Salzmenge im Trinkwasser könne dazu beitragen, dass Wasser besser im Körper verbleibe — eine Sichtweise, die er mit Bezug auf den Arzt Faridun Batmanghelidj wiedergibt. Abschließend verweist Asenbaum auf eine Angabe aus Karstädts Buch „37 Grad", wonach gemessen an der Molekülzahl ein sehr hoher Anteil der Körpermoleküle Wassermoleküle seien — als Veranschaulichung der Bedeutung von Wasser.
„Wasser ohne Salz bleibt nicht im Körper" — das Salz gehöre, zum richtigen Zeitpunkt, mit hinein.
▶ Auf YouTube ansehen (Kanal Aquacentrum)