Wasserionisierer-Hersteller-Review – Dubai- & Korea-Reise (Asenbaum & Akgün)
Karl Heinz Asenbaum · Kanal Aquacentrum · 18:00 · 26.07.2016
Karl Heinz Asenbaum berichtet im Gespräch von einer Reise zu den fünf größten Wasserionisierer-Herstellern Koreas. Er ordnet ein, wie sich die Geräte in Technik, Bauweise und Design unterscheiden, welche Modelle für den deutschen Markt angepasst werden und warum der internationale Wissensaustausch dem Aquacentrum dabei eine besondere Rolle verschafft.
Das Wichtigste in Kürze
- Besucht wurden nach Asenbaums Schilderung fünf der größten koreanischen Hersteller, darunter der älteste Anbieter Ionia mit einer eigenen Geräte-Sammlung in einem kleinen Museum.
- Ein vorgestelltes Ionia-Gerät arbeitet mit zwei getrennten Elektrolysezellen und separaten Ausläufen; Asenbaum bewertet diese Trennung gegenüber Ein-Auslauf-Lösungen als alltagstauglicher.
- Neuere Hersteller wie KYK und vor allem EOS hätten eine modernere Systemarchitektur — leichter zu öffnen, einfacher zu warten und Sensoren austauschbar.
- EOS-Geräte nutzen laut Asenbaum eine Filtertechnik mit Silizium-Kügelchen; er verweist darauf, dass mitteleuropäisches Trinkwasser oft wenig Silizium enthält.
- Durch gegenseitige Besuche wurden Geräte für den europäischen Markt umgebaut — über Elektronik, Software und Wasserfluss-Management leistungsfähiger gemacht.
- Als Einsteigergerät wird das Aquavolta Basic angekündigt: ein kompaktes Ein-Filter-Gerät mit sieben Elektroden, mechanischem Drehregler und einem Preis unter 1.000 Euro.
- Asenbaum betont die Rolle seines damaligen Buchs als Türöffner und die Idee, das gesammelte Wissen mehrsprachig zu verbreiten.
Hersteller und Geräte im Vergleich
Asenbaum beschreibt die einzelnen Anbieter nach ihren Stärken: Ionia als technisch komplexen Traditionshersteller mit hochwertiger, aber aufwendiger Bauweise; KYK als erfolgreichen Mittelständler mit kompakten Geräten; Biontech als kapitalstarkes Unternehmen, dessen Geschäft stark auf einem Vermietmodell mit regelmäßigem Filterservice beruhe. EOS hebt er wegen des modernen Designs und der Filtertechnik hervor und beschreibt die angestrebte langfristige Partnerschaft, in deren Rahmen Geräte für den europäischen Markt angepasst und perspektivisch teils in Deutschland endgefertigt werden sollen.
Beim angekündigten Aquavolta Basic nennt er konkrete Eigenschaften: ein kleines Ein-Filter-Gerät mit sieben Elektroden, einem keramisch gelagerten Drehknopf zur feinen Regelung und einem Gewicht von rund zwei Kilogramm ohne Wasserfüllung. Durch den Verzicht auf elektronische Durchflusssensoren und große Displays lasse sich der Preis unter 1.000 Euro halten — gedacht als Grundgerät für Einsteiger und Ein-Personen-Haushalte.
Wissenstransfer und Marktstrategie
Ein wiederkehrendes Thema ist der internationale Austausch. Asenbaum schildert, dass das Aquacentrum zahlreiche Marken parallel führe und dadurch einen breiten Überblick über die Geräte verschiedener Hersteller habe — anders als viele Anbieter, die vor allem ihre eigenen Produkte kennen. Sein Buch und mehrsprachige Präsentationen, unter anderem in Wonju (Korea), sollen dieses Wissen weitertragen. Er beschreibt das Aquacentrum als Bindeglied zwischen den fernöstlichen Herstellern und dem internationalen Vertrieb.
„Ich fühle mich gerade so wie ein Wirbelwind, der nach Korea gekommen ist" — mit dem Buch im Gepäck und dem Ziel, das gesammelte Wissen weiterzugeben.
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